Winter auf Ibiza: Was man in dieser Saison tun und sehen kann Aktivitäten ansehen
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Die Insel

Ibiza: die Insel hinter dem Ruf

Sagt man „Ibiza“, denken die meisten sofort an eines: Clubs, DJs, Sunset-Partys. Diese Seite ist echt und seit den 1980er-Jahren fester Teil der Insel-Identität — aber sie macht vielleicht ein Drittel des tatsächlichen Ortes aus. Fährt man zwanzig Minuten nördlich der Partymeile, ist man in einer völlig anderen Welt: weiß getünchte Bauernhöfe, pinienbewachsene Hügel und eine Stille, die die Insel bewusst geschützt hat. Ibiza ist seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbe — und nicht wegen des Nachtlebens: Der Titel umfasst die ummauerte Altstadt Dalt Vila, die phönizische Siedlung Sa Caleta, die Nekropole Puig des Molins und die ausgedehnten Posidonia-oceanica-Seegraswiesen, die das Wasser rund um die Insel so klar halten.

Süden: die berühmte Seite

Platja d’en Bossa und Sant Antoni sind, wo sich die großen Clubs und Beach-Clubs konzentrieren — das ist das Ibiza der Postkarten und Playlists. Es macht wirklich Spaß, wenn man das sucht, und man sollte es mindestens einmal erleben. Aber es ist im Juli und August auch der überfüllteste und teuerste Teil der Insel, und die Hotelpreise dort schwanken stark mit dem Club-Kalender.

Norden: die ruhige Seite

Sant Joan de Labritja und die Umgebung sind fast eine andere Insel. Kleine Buchten, die nur über Feldwege erreichbar sind, wöchentliche Hippiemärkte, die auf die Gegenkultur-Bewegung der 1970er zurückgehen (Las Dalias ist der bekannteste, findet noch jeden Samstag statt), und Dörfer, in denen das Lauteste die Kirchenglocke ist. Wer sich unter Ibiza ruhige Buchten und lange Mittagessen vorstellt, sollte hier seine Basis wählen.

Es Vedrà und die Westküste

Der Kalksteinfelsen Es Vedrà, der vor der Südwestküste fast 400 Meter senkrecht aus dem Meer ragt, ist der meistfotografierte Ort der Insel — und einer der besten Orte im gesamten Mittelmeer, um einen Sonnenuntergang zu beobachten, mit einer kleinen Industrie an Strandbars, die genau auf diese Aussicht ausgerichtet sind.

Praktisch: sich auf der Insel bewegen

  • Miete ein Auto oder einen Roller, wenn du länger als ein paar Tage bleibst — Busse verbinden die Hauptorte, aber die kleinen Buchten im Norden brauchen eigenes Transportmittel.
  • Buche Clubs und große Events früh im Juli/August; die großen Nächte sind Tage im Voraus ausverkauft.
  • Der Norden ist außerhalb der Hauptsaison spürbar ruhiger — wer beide Seiten der Insel sehen will, sollte die Unterkunft aufteilen statt sich für die ganze Reise auf eine Basis festzulegen.
  • Fähren verbinden Ibiza mit Formentera (etwa 30 Minuten) und mit Mallorca/Barcelona für längere Strecken.

Die meisten Besucher kommen wegen der einen Version von Ibiza und reisen ab, nachdem sie die andere entdeckt haben. Gib beiden Seiten eine echte Chance.